Umweltfreundliche Stromerzeugung

Erneuerbaren Energien haben im Vergleich zu Atomkraft:

  • keine nukleares Restrisiko (Verseuchung von Mensch, Boden, Wasser)
  • keine ungelöste Endlagerfrage

 

 

Erneuerbaren Energien aus Deutschland verursachen im Vergleich zu fossilen Energierohstoffen[1]

  • erheblich weniger Umweltschäden aus der Förderung
  • deutlich weniger Umweltschäden aus dem Transport
  • haben gravierend geringere Treibhausgasemissionen.

 

Bei Stromerzeugung verursachte "CO₂-Äquivalenten" in g/kWh erzeugten Stroms[1]

  •         5 Wasserkraft
  •       12 Windenergie
  •      18 feste Biomasse (z.B. Brennholz, Holzpellets)
  •      69 Photovoltaik
  •    197 flüssige Biomasse (z.B.Bioalkohole, Pflanzenöle)
  •    233 Biogas
  •    310 Geothermie
  •    438 Erdgas
  •    834 Erdöl
  •    956 Steinkohle
  • 1.102 Braunkohle

 

Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energien ist wesentlich umweltfreundlicher als die aus fossilen Energieträgern. Bei den Erneuerbaren Energien zeigen Wasserkraft, Windenergie und feste Biomasse die geringsten Emissionen von Treibhausgasen. Da die Kapazität an Wasserkraft begrenzt und kaum erweiterbar ist und der wesentlich Beitrag aus Biomasse für den Wärmesektor und Verkehrssektor (z.B. Biokraftstoffe) geeignet ist, hat Windkraft, das größte realisierbare Potenzial für umweltfreundliche Stromerzeugung und ist um

  • Faktor 80-90 besser als Kohle
  • Faktor 70 besser als Erdöl
  • Faktor 35 besser als Erdgas
  • Faktor 5-6 besser als Photovoltaik

 

Die Bilanz für Atomstrom ist umstritten. Unter Annahme des von der AEE genannten Wertes von 233[1] ist Windkraft gegenüber Atomkraft um Faktor 20 besser.

 


Bild: © Thorben Wengert / pixelio.de

Quelle:

  1. Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Jahresreport Föderal-Erneuerbar 2012