Ökostrom

Wechseln Sie zu einem Anbieter

  • der Treibhausgase vermeidet, da er Strom aus Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft gewinnt
  • der keinen Atommüll produziert

Auf Ihrer Stromrechnung sehen Sie den "Energiemix" für den Sie bezahlen. Im Bundesdurchschnitt 2013 sind dies:

  • 46% Kohle
    mit 511 g CO₂-Emissionen pro kWh
  • 17% Atomenergie
    mit 0,0004 g radioaktivem Abfall pro kWh

Beispiel: 0,0004 g Atommüll pro Kilowattstunde ergeben für den bundesdeutschen Gesamtverbrauch von 554 Mrd. kWh im Jahr 2013 rund 221,5 Tonnen radioaktiven Atommüll, der für Jahrtausende extrem gefährlich für Mensch, Tier und Umwelt ist.

 

Mit dem Wechsel zum Ökostromanbieter sollten Sie also beide Werte auf Null reduzieren!

Reine Ökostromanbieter, Vermeidung von Atommüll und CO2-Emissionen

Die Gründung der unten genannten reinen Ökostromanbieter reicht bis in die Jahre 1991 - 1999 zurück. Zusammen versorgen sie bundesweit  mittlerweile etwa 1 Million Kunden und haben sich in gesellschaftlichem Engagement verdient gemacht. Sie erfüllen Kriterien, die man von Ökostrom-Pionieren erwartet wie

  • Unabhängigkeit von den Atomkonzernen
  • 100% "grüner Strom"
  • bundesweit verfügbar
  • Bau und Förderung von Neuanlagen (Erneuerbare Energien)

 

Dies sind:

 

Eine Bewertung nach diesen Kriterien, ein Tarifrechner, Tipps zum Wechsel und weitere Informationen sind zu finden unter:

Anbieterauswahl - "Spreu und Weizen"

Der Begriff Ökostrom bzw. Ökostromanbieter ist nicht geschützt. Mittlerweile gibt es viele weitere Anbieter von "grünem Strom". Anbieter aus der Region, die seriös und konkurrenzfähig wirklichen Ökostrom anbieten sind natürlich ganz besonders interessant.

Andererseits zieht eine gute Sache, bei der es Geld zu verdienen gibt, schnell auch weitere Kandidaten an. So gibt es mittlerweile auch viele, die unter der dem Begriff Ökostrom mitsegeln wollen - von Tochterunternehmen und Vertriebsgesellschaften der großen vier Energiekonzerne über Tschibo bis hin zu Discountern mit fragilen Geschäftsmodellen.

 

Wer sich das Angebot über die o.g. klassischen vier Ökostrompioniere hinaus anschaut, sollte das deshalb etwas genauer tun und "Spreu vom Weizen trennen". Einfach die Auswahl einem Stromportal im Internet zu überlassen erscheint sicher einigen naheliegend und bequem. Klar ist aber, dass man sich dabei auf die  Auswahlkriterien und Algorithmen derjenigen verlässt, die das Stromportal betreiben. Auf co2online finden Sie ein Beispiel zu einen Strom Check Express, der Ihnen rasch einige Zahlen liefert.

 

 

Auszeichnungen, Tests, Labels, Zertifikate

Es ist erfreulich, dass Dynamik im Strommarkt entsteht und es vermehrt Anbieter, gibt. Für die Kunden ist es wünschenswert, dass sich Labels bzw. Zertifikate mit anerkannten Kriterien als Standards etablieren um die Anbieterauswahl zu vereinfachen. Ansätze hierzu sind bereits erkennbar. Bislang hatte sich dies noch nicht in der Breite durchgesetzt, da es auch bei den Pionieren eine Diskussion gab wie Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zu werten ist. Unbenommen dessen ist davon auszugehen, dass sich auf absehbare Zeit Labels etablieren und auch von den wesentlichen Mitspielern am Markt unterstützt werden. Um sich auch hier einen Überblick zu verschaffen, sollte man sich

  • Auszeichnungen
  • Testergebnisse
  • Labels und Zertifikate mit ihren Kriterien

anschauen.  Test gibt es von

  • Stiftung Warentest
  • Ökotest

Zertifizierungen und Labels gib es von TÜV Nord, TÜV Süd, EcoTopTen, ok-power-Label, Grüner Strom Label.

Herkunftsnachweis

Ökostrom in nachgefragter Menge können selbst die Pioniere nicht ad hoc aus eigenen Anlagen bereitstellen. Um zeitnah Alternativen zu Atom und Kohle zu bieten beziehen auch diese noch Strom aus Erneuerbaren Energien Anlagen wie Wasserkraftwerke in Deutschland, Österreich und Norwegen. Wichtig ist, bei der Herkunft auf Transparenz und ein Neubauprogramm zu achten um tatsächliche Förderer des Ökostromausbaus vom "Greenwashing" zu unterscheiden.


Bild: © Thorben Wengert / pixelio.de