Was tun?

Wie schwierig wir unseren Weg zur Nachhaltigkeit gestalten liegt an uns selbst

Jeder kann einen Beitrag leisten unseren Lebensstil und Wirtschaftsweise auf Nachhaltigkeit umstellen. Es liegt an uns, wie schnell dies geschieht und ob wir lernen diese Umstellung positiv zu gestalten. Krisen und Umweltkatastrophen werden zunehmen, je länger wir brauchen um die Wende zu vollziehen. Siehe auch: Handlungsbedarf.

Global denken

Der WWF erstellt alle zwei Jahre eine Studie zum Gesundheitszustand der Welt: Living Planet Report [1].

 

Dieser zeigt die Biokapazität der Erde und den ökologischen Fußabdruck der Menschen (in anderen Worten: den Zustand der Ökosysteme und die Beanspruchung der Ökosysteme durch die Menschen).

 


Lokal Handeln

Auf Ihrem persönlichen Weg zu einer bessern, nachhaltigen Welt können Sie sofort etwas tun. Sie hätten dazu gerne einige Ideen und Anregungen? Schauen Sie sich doch einfach Ihre persönliche Kohlendioxid-Bilanz bzw. Ihren ökologischen Fußabdruck an:

 

Weitere Ideen gibt es hier: 

Senden Sie uns gerne Ihre Meinung, Erfahrungen und weitere Ideen an info@prowindkraft.niedernhausen.de

Achtung - mächtige Gegner unterwegs

Wir leben – glücklicherweise – in einer Demokratie. Dies macht die Wende schwieriger. Es sind starke Widerstände von Gruppen vorhanden, die aus Eigennutz und kurzfristigen wirtschaftlichen oder politischen Interessen den Wandel verzögern. Sie nutzen alle Möglichkeiten Entscheider und die öffentliche Meinung zu beeinflussen um ihre Interessen durchzusetzen. Vielfach schrecken sie nicht davor zurück, bewusst falsch oder unvollständig zu informieren. Klassische Beispiele dafür, wie dies in großem Stil betrieben wurde und wird, sind

  • Illusion vom billigen Atomstrom
  • von der amerikanischen Ölindustrie finanzierte Kampagne um den Klimawandeln in Zweifel zu ziehen
  • subtile Kampagne, um die Energiewende zu verzögern damit die mächtigen Energiekonzerne zwischenzeitlich mit neuen Kohlekraftwerken Fakten für die nächsten 40-50 Jahre schaffen können

Orientierung

Für die Wende zum Guten werden sich Denkmuster und Gewohnheiten ändern. Entscheidend ist, dass jeder seinen Beitrag leistet und sofort damit beginnt – Konsumenten, Bürger, Unternehmer, Politiker. Zur Orientierung, ob die eigenen Entscheidungen und Handlungen in die richtige Richtung gehen,  kann sich jeder überlegen

  • ist das nachhaltig
  • wäre das auch dann gut für mich, wenn ich in einer der nächsten Generationen leben würde
  • welche der möglichen Alternativen verbraucht weniger Ressourcen und verursacht weniger Beeinträchtigungen

Mit diesem Ansatz kann nun jeder die Problemfelder betrachten, die wir den uns folgenden Generationen hinterlassen (siehe Handlungsbedarf). Vielleicht entstehen dabei bei jedem Einzelnen Fragen, Ideen und Motivation zu einer besseren Welt beizutragen. Jeder auch noch so kleine Schritt in Richtung Nachhaltigkeit ist wertvoll und wichtig.

Nachhaltige Energieversorung

Aus dieser Einsicht ergibt sich der Grundsatz, dass nicht-nachhaltige Formen der Energieerzeugung abzulehnen und durch nachhaltige zu ersetzen sind. In Bezug auf unsere Energieversorgung sieht eine grobe Einordnung wie folgt aus:

 

nicht-nachhaltig

nachhaltig

  • Erneuerbare Energien
    • Solarwärme, Solarstrom 
    • Wind, Wasserkraft, Biomasse1), Geothermie

Jede Wende braucht Zeit. Für die Energiewende wäre ein klarer Masterplan und breiter Konsens aller Parteien und gesellschaftlichen Kräfte wichtig und gut. Solange aber dieser Idealzustand nicht erreicht ist dürfen wir nicht denen folgen, die nur Probleme sehen und verzögern, sondern denen, die nachhaltige Lösungen schaffen.

 

Beispiele für Kommunen, die erfolgreich auf dem Weg sind um sich selbst zu 100% mit Erneuerbaren Energien zu versorgen, gibt es bereits heute.

 

1) Anmerkung: nachhaltige Nutzung von Biomasse, bei der nur so viel dem Kreislauf entnommen wird, wie natürlich nachwachsen kann. Übernutzung oder gar Raubbau sind abzulehnen (z.B. großflächige Monokulturen von Energiepflanzen, Konkurrenz zur Nahrungsmittelerzeugung, Auslaugen von Böden, Rodung von Wäldern)

Bild (Licht am Ende des Tunnels): © Sigrid Harig /  pixelio.de

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