Hohe Akzeptanz für Erneuerbare Energien

Umfrage 2013

Die Zustimmung der Bevölkerung gegenüber Erneuerbaren Energien ist auch in 2013 deutschlandweit mit 93 Prozent unverändert sehr hoch. Dies zeigt die Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien zur Akzeptanz Erneuerbarer Energien aus dem September 2013. Die Ergebnisse bestätigen im Wesentlichen das, was von TNS Emnid auch in den Jahren 2011 und 2012 bereits ermittelt wurde (siehe Umfrage 2012). Hinzu kommt:

 

  • annähernd drei Viertel sprechen sich quer zu allen Parteipräferenzen gegen einen Förderstopp aus
  • etwa zwei Drittel verbinden die erneuerbaren Energien mit Zukunftssicherheit, Klimaschutz und der Unabhängigkeit von Brennstoffimporten
  • die Mehrheit ist bereit, über die Stromrechnung einen Beitrag zum Umbau der Energieversorgung zu leisten. Allerdings müssen die Lasten gerecht unter allen Stromverbrauchern verteilt sein
  • trotz des erwarteten Anstiegs der EEG-Umlage auf 6 Cent/kWh hält immer noch mehr als die Hälfte den Betrag für angemessen oder sogar für zu niedrig

 

mehr: AEE: Akzeptanz Erneuerbarer Energien in der Bevölkerung Deutschlands 2013

 

Umfrage 2012

Die Zustimmung der Bevölkerung gegenüber Erneuerbaren Energien ist in 2012 deutschlandweit mit 93 Prozent nach wie vor sehr hoch. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien von August bis Oktober 2012 durchgeführt hat[1]. Die drei wichtigsten Gründe aus Sicht der Befragten: Erneuerbare Energien ...

  1. tragen zu einer sicheren Zukunft für unsere Kinder und Enkel bei
  2. schützen das Klima
  3. machen Deutschland unabhängiger von Importen aus dem Ausland - und damit weniger erpressbar

 

Hohe Zustimmung der Bürger für Windkraft am eigenen Wohnort

Die Zustimmung bei der Frage zur Akzeptanz von Anlagen "in der eigenen Nachbarschaft" ist mit 67 Prozent ebenfalls sehr hoch. Spitzenreiter ist Solarenergie, gefolgt von Windkraft. Dabei urteilen Menschen mit Vorerfahrung zu einer Anlage "in der Nachbarschaft" deutlich positiver. Bei Windkraft sind dies deutschlandweit durchschnittlich 73 Prozent Zustimmung.

 

Die Agentur für Erneuerbare Energien hat darüber hinaus weitere Hintergrundinformationen zur Verfügung gestellt[2]. Es wird auf den Widerspruch bei Menschen eingegangen, die generell zustimmen, sich aber gegen eine Anlage aussprechen sobald sie im eigenen Umfeld gebaut wird (oft St.-Florians-Prinzip bzw. NIMBY ("not in my backyard“) Verhalten genannt). Untersuchungen am Beispiel Windenergie zeigen, dass es das reine NIMBY-Verhalten aus  egoistischen Motiven zwar gibt, dies aber nur in den seltensten Fällen vorliegt. Etwas häufiger ist eine fundamentalistische Einstellung zu beobachten (NIABY - "not in anyones backyard"). Der größte Anteil bei Personen, die eine reservierte bis ablehnende Haltung zu einem Erneuerbaren Energien Projekt vertreten, scheint jedoch auf spezifische lokale Gründe zurückzuführen zu sein. Als häufigste Gründe für Befürchtungen und Bedenken bei Windenergie wurden genannt:

  • Emissionen (Schall, Schatten)
  • Landschaftsbild
  • Naturschutz
  • Verteilungsgerechtigkeit (wer hat Vor- und Nachteile)
  • Verfahrensgerechtigkeit

Bürgerbeteiligung ist demzufolge entscheidend wichtig für den Erfolg von Erneuerbaren Energien Anlagen. Dies zeigt der Erfolg bei dem bisherigen Ausbau. 51 Prozent der installierten Leistung zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien Anlagen 2010 sind im Eigentum von Privatpersonen und Landwirten. In der Studie wird herausgearbeitet, dass Bürgerbeteiligung in vier Stufen zu betrachten ist:

  1. Information
  2. Konsultation
  3. Kooperation
  4. Selbstbestimmung

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