Energiewende - wie?

Die Wende zu einer Energieversorgung, die weitgehend auf Basis von Erneuerbaren Energien beruht soll Atomkraft und mittel- bis langfristig auch fossile Brennstoffe wie Braunkohle und Steinkohle ersetzen.

 

Energieeinsparung, Energieeffizienz, Energiespeicher und ein Wechsel vom starren, zentralistischen System hin zu einem flexiblen, intelligenten Versorgungssystem sind weitere wichtige Bausteine im Gesamtkonzept der Energiewende.

Überblick: Erneuerbare Energien

Bereits im Jahr 2011 haben Erneuerbare Energien mit 20% Anteil an der Stromerzeugung Deutschlands die Atomkraft überholt und in 2012 ihren Anteil an der Deckung des Stromverbrauchs in Deutschland auf 22% gesteigert. Erneuerbare Energien leisten einen entscheidender Beitrag zur Verminderung von CO₂-Emissionen und verringern die Abhängigkeit Deutschlands vom Import fossiler Energie-rohstoffe.

 

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Überblick: Windkraft

Windkraft ist die Schlüsseltechnologie, um diesen Wandel zu schaffen. 8% der Fläche Deutschlands ist geeignet für Windenergienutzung[1]. Windenergienutzung auf 2% der Fläche Deutschlands könnte 65% des Strombedarfs Deutschlands decken[1]. Bereits im Jahr 2009 hat Deutschland mit Windkraft ca. 30 Mio. Tonnen CO₂ eingespart[2]. Stromgestehungskosten bei Windkraft an Land sind an guten Standorten bereits heute günstiger als fossiler Strom-Mix und Stromgestehungskosten für Windkraft sind weiter rückläufig[3].

 

Windkraft

  • hat neben Solarenergie das größte Potenzial der Erneuerbaren Energien
  • hat neben Wasserkraft die beste Bilanz an Treibhausgasemissionen
  • ist an guten Standorten bereits heute wirtschaftlicher als fossiler Strommix

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Überblick: Energiespeicher

Damit hohe Netzstabilität und Versorgungssicherheit weiter gewährleistet bleiben, sind die Modernisierung und der Ausbau der Stromnetze notwendig. Die Distanzen zwischen Stromerzeugung und Verbrauch verändern sich, die Anzahl der Stromerzeuger und Speicherkraftwerke vervielfacht sich. Dabei müssen die stark fluktuierenden Einspeisungen von Wind und Sonnenenergie jederzeit ausgeglichen werden können[4].

 

Durch Schaffung von Standards werden zukünftig Stromerzeuger, Netzinfrastruktur, Speicher und elektrische Verbraucher miteinander Daten austauschen können. Mit solchen intelligenten Netzen (Smart Grids) können die Potentiale auf Verbraucherseite mittels Lastmanagement erschlossen werden. Das so erschlossene Regelpotential wird langfristig vom Verband der Elektrotechnik (VDE) auf ca. 8 Gigawatt/Jahr geschätzt[6]. Das führt zu einem ganz erheblichen Einsparpotenzial bei neuen Gas-Großkraftwerken[5].

 

Der steigende Anteil fluktuierender Erneuerbarer Energien erfordert mittel- bis langfristig den Einsatz zusätzlicher Stromspeicher. Es werden sowohl Kurzzeitspeicher (z.B. Pumpspeicherkraftwerke) als auch Langzeitspeicher (chemischen Speichersysteme; z.B. eE-Wasserstoff/ eE-Methan) benötigt[5].

 

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Bild: © Thorben Wengert / pixelio.de

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