Hintergrundinformationen

Nie in der Geschichte gab es so viel

  • Freiheit und materiellen Wohlstand

aber auch gleichzeitig

  • Umweltzerstörung und Generationen-Ungerechtigkeit.

Unser materieller Wohlstand beruht auf industrieller Arbeitsteilung. Die meisten von den vielleicht 10.000 Dingen, die Sie besitzen, bestehen wiederum aus einer Vielzahl von einzelnen Bauteilen – z.B. etwa 50 Teile für Ihre Armbanduhr. Die einzelnen Teile werden an dem Ort auf der Welt - zumeist in Massenproduktion - hergestellt, wo das am günstigsten möglich ist. Viele Teile werden zu anderen Orten transportiert bis in ein oder mehreren Arbeitsschritten das Produkt zusammengesetzt und verpackt ist, so dass Sie als Konsument es kaufen können. Vorher sind natürlich die Ressourcen und Rohstoffe aus der Erde zu gewinnen und nach Gebrauch des Produkts nimmt es irgendwann den Weg zum Abfall, bestenfalls über einen Weg zur Wiederverwertung, was aber auch Energie kostet. Hinter den Dingen, die Sie besitzen stecken also sehr viele Arbeitsschritte, viele und weite Transportwege – zu einem aus betriebswirtschaftlicher Sicht günstigen Preis.

 

Wir als Konsumenten sind Teil der Globalisierung, der damit verbundenen Prozesse – und damit Teil des Problems.

 

Nichts ist alternativlos. Wir leben im Wohlstand und Freiheit. Jede und jeder kann sofort bewusst und schonend mit sich selbst, seiner Familie, heute und zukünftig lebenden Menschen und der gesamten Umwelt umgehen – und kann sich frei entscheiden inwieweit sie/er Teil der Lösung sein will. Die Prozesse, in denen wir uns vielleicht gefangen fühlen, mehr und mehr zu verstehen und zu durchschauen macht also Sinn:

  • Global denken - lokal handeln

Als Anregungen haben wir Informationen für Sie zusammengestellt.

Handlungsbedarf

Unter Handlungsbedarf diskutieren wir den Begriff Nachhaltigkeit grundlegend. Jeder kann dieses Verständnis für sich anwenden – für seine Gesundheit, für seine Kaufentscheidungen als Konsument, für sein Engagement und Arbeiten in den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhängen in denen sie oder er steht. Um eine Vorstellung zu den Bedrohungen für die Zukunft unserer Kinder und Enkel zu bekommen ist es sinnvoll, sich einen längeren Zeitraum vorzustellen – z.B. die letzten 40 Jahre und 40 Jahre in die Zukunft. Eine der wichtigsten Herausforderungen, vor vielen weiteren Themen, die Sie auf der Seite Handlungsbedarf finden, ist das Thema Klimawandel. Gelingt es nicht diesen zu begrenzen, führt dies zunehmend zu Katastrophen und zur Zerstörungen weiterer Teile des Ökosystems. Schlüsselsektoren sind dabei Energie, Landwirtschaft und Transport.

Klimawandel

Unter Klimawandel behandeln wir

  • den natürlichen Treibhauseffekt, mit dem unser Klima seit 10.000 Jahren stabil ist
  • den zusätzlichen, menschengemachten Treib- hauseffekt durch Industrialisierung und industrielle Landwirtschaft, der zum Klimawandel führt.

Es wird auf die entscheidende Bedrohung durch den sich selbst verstärkenden Klimawandel hingewiesen, einschließlich Literaturverweis zum Umweltbundes- amt zur Erläuterung dieser "Kipp-Punkte". Wir haben eine Seite mit Fragen und Antworten zum Klimawandel hinzugefügt – insbesondere mit dem Verweis auf das Umweltbundesamt, das mittlerweile sehr direkt mit Klimawandelleugnern aufräumt. Für das komplexe Zusammenspiel von Treibhausgasen wie Kohlendioxid (CO₂), Methan und Lachgas gibt es umfangreiche Informationen zu den Sektoren Energie sowie Landwirtschaft. Das Thema Forstwirtschaft ist ebenfalls sehr wichtig und sollte in ähnlicher Weise aufbereitet werde.

Was tun?

Sie können natürlich alleine nicht die Welt retten.

 

Es wäre aber doch hervorragend, wenn Sie sich dazu entscheiden ein wenig dazu beizutragen, dass die Welt weniger geschädigt wird. Sie können sofort damit anfangen. Unter

 

       Was tun ?

 

sind einige links, Ideen und Anregungen für Sie zusammengestellt. Wir freuen uns über jede Ihrer Ideen und Beiträge zur Erweiterung diese Seite. Vielleicht interessiert es Sie, sich einfach mal Ihre persönliche Kohlendioxid-Bilanz und den eigenen ökologischen Fußabdruck anzuschauen.

 

Darüber hinaus sagen wir Nein zu nicht-nachhaltigen Formen der Energie-/Stromerzeugung

Wir sagen Ja zur Energiewende und haben bereits viele Informationen bereitgestellt


Bild 1: © Rike / pixelio.de

Bild 2 und 3: pixaby.com, Creative Commons CC0