Wald- und Informationswanderung Engenhahn

Am 26.8.2012 fand eine Informationswanderung zur Identifikation von möglichen Standorten für Windkraftanlagen in Engenhahn statt (siehe auch NA vom 31.08.2012). Grundlage war der vom RP Darmstadt bzw. Regionalversammlung Südhessen ausgewiesene Suchraum (Stand 29.06.2012) für den Bereich um den Hohen Wald.

 

© 2012 Pro Windkraft Niedernhausen

Die Teilnehmer konnten sich einen Eindruck zu den Verhältnissen vor Ort verschaffen. Mögliche Standorte für Windenergieanlagen wurden besichtigt und ihre Eignung diskutiert. Auf der Hohen Kanzel und im Buchenwald sollten keine Windkraftanlagen (WKA) gebaut werden.

 

Windbruchflächen und Fichten-Monokulturen können als Standorte für Windkraftanlagen genutzt werden. Die gut ausgebauten Waldwegen sind für Kranauslegermontage, Zuwegung und Stromleitungen geeignet. Es konnte gezeigt werden, dass Eingriffe im Wald deutlich reduziert werden können, wenn man die Kompetenz von Förster, Nabu und Bürgern vor Ort nutzt. Bei einem sensiblen und naturbewussten Vorgehen lässt sich so eine umweltverträgliche Windkraftnutzung zu erreichen.

© 2012 Pro Windkraft Niedernhausen auf Basis des Entwurfs zu Suchräumen des RP Darmstadt (Stand 29.06.2012)
© 2012 Pro Windkraft Niedernhausen auf Basis des Entwurfs zu Suchräumen des RP Darmstadt (Stand 29.06.2012)

Die Wanderung führte vom Parkplatz Sauwasen/Wildpark auf gut ausgebauten Waldwegen durch Buchen- und Mischwald zur Hohen Kanzel. Die Hohe Kanzel (592m Ü. NN) mit einem eindrucksvollen Buchenkrüppelbestand auf der Kuppe soll ausdrücklich kein WKA-Standort werden.

 

Danach ging es zurück Richtung West-Süd-West. Am prägnanten "Stiefelbaum" liegt in Fichtenkulturen verschiedenen Alters ein möglicher Standort für eine WKA. Die Fichtenkulturen sind durch bis zu 10m breite, praktisch horizontal verlaufende Wege getrennt. Zuwegungen und Kranstellflächen sind somit bereits weitgehend vorhanden, es dürften nur minimale Eingriffe in den Fichtenbestand erforderlich werden.

 

Der im Januar 2007 vom Orkan Kyrill verursachte Windbruch innerhalb der 50-60 jährigen Fichten - Monokultur im östlichen Hohen Wald mit über 10000m² Freifläche auf 590m ü.NN ist mehr als 1000m von der Siedlung Wildpark entfernt und bietet sich für einen möglichen Standort an.

 

Die Wanderung wurde auf dem Trompeterweg südlich des Funkturm beendet. 

führte vom Parkplatz Sauwasen/Wildpark auf sehr ausgebauten Waldweg durch Buchen- und Mischwald zur Hohen Kanzel. Die Hohe Kanzel (592m Ü. NN) mit seinem eindrucksvollen Buchenkrüppelbestand auf der Kuppe soll ausdrücklich kein WKA-Standort werden. Dann ging es wieder zurück Richtung West-Süd-West. Am prägnanten "Stiefelbaum" sind Fichtenkulturen verschiedenen Alters möglicher Standort für WKAs. Der Abstand der Kulturen über die Wegbreite hinweg ist mit bis zu 10m beachtlich (minimalinvasiver Eingriff in Fichtenbestand für Kranstellfläche (Weg verläuft quasi horizontal).
Ein Windbruch im östlichen Hohen Wald mit über 10000m² Freifläche auf 590m ü.NN könnte in der 50-60 jährigen Fichtenmonokultur möglicher Standort sein. Die Wanderung wurde auf dem Trompeterweg südlich des Funkturm beendet

 

führte vom Parkplatz Sauwasen/Wildpark auf sehr ausgebauten Waldweg durch Buchen- und Mischwald zur Hohen Kanzel. Die Hohe Kanzel (592m Ü. NN) mit seinem eindrucksvollen Buchenkrüppelbestand auf der Kuppe soll ausdrücklich kein WKA-Standort werden. Dann ging es wieder zurück Richtung West-Süd-West. Am prägnanten "Stiefelbaum" sind Fichtenkulturen verschiedenen Alters möglicher Standort für WKAs. Der Abstand der Kulturen über die Wegbreite hinweg ist mit bis zu 10m beachtlich (minimalinvasiver Eingriff in Fichtenbestand für Kranstellfläche (Weg verläuft quasi horizontal).

Ein Windbruch im östlichen Hohen Wald mit über 10000m² Freifläche auf 590m ü.NN könnte in der 50-60 jährigen Fichtenmonokultur möglicher Standort sein. Die Wanderung wurde auf dem Trompeterweg südlich des Funkturm beendet