Rückbau Windpark

Erstmals ein Windpark in Hessen rückgebaut

"Schön an den Windkraftanlagen ist, dass die Entsorgung keinerlei Probleme macht und auch der Rückbau in aller Regel problemlos ist. Es gibt an den Standorten keine Ablagerungen im Boden, keine Radioaktivität."

 

Dieses Zitat ist in einem Bericht über den Rückbau des ersten Windpark in Hessen, konkret des Windpark Wallroth bei Schlüchtern, zu lesen. Der Artikel in der FR vom 29. Juni 2015 gibt einen Praxisbericht zum Rückbau des Windparks und zeigt einige wichtige Fakten wie die in Hessen seit 2011 vorgeschriebene Sicherheitsleistung (je Meter Nabenhöhe 1000 €), die für den Fall einer Pleite vom Windparkbetreiber zurückzulegen sind.

mehr: Windräder für den Schrott

 

Die Kernaussage ist aber o.g. Zitat.

 

Jeder Bürger, der den Rückbau von Windrädern mit dem Rückbau von Atomkraftwerken vergleicht, muss sich einfach für Windkraft begeistern (zu Atomkraft vgl. Lernen aus Atomkraft). Ebenso sieht es beim Vergleich des Rückbau von Windkraft mit den Folgelasten und -schäden der Kohlekraftwerke aus. CO2 Emissionen, und dabei haben unsere Kohlekraftwerke in Deutschland als Verursacher einen sehr großen Anteil, bleiben bekanntermaßen 120 Jahre in der Atmosphäre und tragen ganz erheblich zum Klimawandel bei. Hinzu kommen die negativen gesundheitlichen Auswirkungen durch die Schadstoffemissionen aus Kohlekraftwerken (vgl. Kohlekraftwerke).