Taunuswind: Genehmigungsantrag eingereicht

ESWE Taunuswind GmbH hat die Antragsunterlagen für den Windpark auf dem Taunuskamm beim RP Darmstadt eingereicht

Die ESWE Taunuswind GmbH hat für den geplanten Windpark auf dem Taunuskamm die Antrags-unterlagen für eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutz-gesetz beim Regierungs-präsidium Darmstadt eingereicht.

 

Laut Taunuswind sind auf den Waldflächen des Landes-betriebs Hessen-Forst zehn Windenergieanlagen vom Typ Enercon E-115 mit 149 m Nabenhöhe, einer Gesamt- höhe von rd. 207 m und einer Leistung von je 3,0 Megawatt geplant. Im Zuge der Baumaßnahmen werden ca. 8,23 ha Wald in Anspruch genommen, von denen rund 70 %, also 5,8 ha, wiederaufgeforstet werden. Für die restlichen Flächen wird ein Ausgleich an anderer Stelle geschaffen.

Aufgrund der Lage des Windparks in der weiteren Schutzzone von Wasserschutzgebieten (Zone III) wurden mit einem hydrogeologischen Gutachten vertiefende Untersuchungen durchgeführt. Im Ergebnis dieser Untersuchungen ist das Vorhaben unter Berücksichtigung aufgezeigter Schutzvorkehrungen während der Baumaßnahme mit der Schutzgebietsverordnung vereinbar.

Das RP Darmstadt nimmt zunächst eine Prüfung der Unterlagen auf Mängel und Vollständigkeit vor. Nachdem die Vollständigkeit der Unterlagen festgestellt wird, ist das weitere Verfahren innerhalb von sieben Monaten abzuschließen. Im Verfahren werden die Antragsunterlagen öffentlich ausgelegt, so dass sich interessierte Bürger ein Bild von dem Vorhaben machen und gegebenenfalls ihre Bedenken oder Einwände geltend machen können.

 

Das Investitions-Volumen beläuft sich lt. Bericht in der FR auf mehr als 50 Millionen €.

 

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