So

02

Nov

2014

Klimawandel: Bericht des Weltklimarat

Forscher warnen vor Erderwärmung um vier Grad

Nach sechs Jahren Arbeit legte der Weltklimarat (IPCC - Intergovernmental Panel on Climate Change) seinen fünften Klimabericht vor. Der Bericht beschreibt die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandel und schlägt  Gegenmaßnahmen vor. Die Botschaft der Wissenschaft ist eindeutig: die Menschheit muss schnell umsteuern, um die Erderwärmung noch auf maximal 2°C begrenzen zu können. Die Folgen des Klimawandel sind bis auf wenige Ausnahmen negativ und treffen alle Länder.

Originaltexte:

  • Die insgesamt mehrere tausend Seiten umfassende Teilberichte sind bei www.ipcc.ch veröffentlicht.
  • Auf der Seite der Deutschen Koordinierungsstelle www.de-ipcc.de stehen die Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger, z.T. bereits inkl. Übersetzung ins Deutsche, zur Verfügung.

Um den Einstieg in das komplexe Thema zu erleichtern, haben wir für Sie eine Zusammenfassung mit den links zu Originalquellen sowie Erläuterungen zusammengestellt:
mehr: Weltklimabericht

Knapp und informativ ist auch folgender Presseartikel:
mehr: Zeit-Online: Forscher warnen vor Erderwärmung um vier Grad


In allgemeinen Pressemeldungen ist die Frage der Dringlichkeit, um zu handeln und massiv CO2- Ausstoß zu senken, oft nicht klar genug herausgearbeitet. Erstmals wurden im aktuellen Weltklimabericht die Zahlen so zusammengetragen, dass ein restliches CO2-Budget genannt werden kann, dass der Menschheit noch zur Verfügung steht, will sie die Erderwärmung unter 2°C halten. Zitat aus dem Interview des Deutschlandfunk mit Thomas Stocker, Klimaforscher und Mitautor des Weltklimaberichts: "Das verbleibende Budget beträgt ... etwa 255 Milliarden Tonnen Kohlenstoff, den wir in die Atmosphäre auslassen dürfen." Geht man nun von zehn Milliarden Tonnen von Kohlenstoff aus die jedes Jahr weltweit emittiert werden, so würden etwa noch 25 Jahre verbleiben um dieses Zwei-Grad-Ziel noch zu erreichen.

Praktisch gesehen ist allerdings in den nächsten Jahren eher noch mit einem Anstieg des CO2-Ausstoß zu rechnen. Auch ist es unverzichtbar unseren Kindern noch einen Rest an CO2-Budget zu lassen, d.h. erst für das Jahr 2100 davon auszugehen, dass der CO2 Ausstoß weltweit auf 0 gesenkt wird.

Die verbleibende Frist um zu handeln ist also deutlich kürzer als die genannten 25 Jahre.

Gehandelt werden muss jetzt!


mehr:
Deutschlandfunk.de: Klimawandel "Es geht hier um die vierte Industrielle Revolution"

 

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