30.000 demonstrieren für die Energiewende

30.000 fordern: "Energiewende retten – Wind und Sonne statt Kohle, Fracking und Atom"

In den Landeshauptstädten Düsseldorf, Hannover, Kiel, Potsdam, München, Mainz und Wiesbaden gingen am 22. März 30.000 Menschen gegen ein Ausbremsen der Energiewende auf die Straße. Sie kritisierten Pläne der Bundesregierung, den Ausbau von erneuerbaren Energien, insbesondere von Windkraft an Land und der Photovoltaik, einzuschränken. Redner forderten das entschlossene Weiterführen der Energiewende, nur dann werde die Politik dem Willen einer Mehrheit der Bürger und dem Schutz von Umwelt und Klima gerecht.

Die Demonstrationen wurden organisiert vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, dem Kampagnen-Netzwerk campact und zahlreichen regionalen Trägern. Auch Oppositionsparteien unterstützten die Kundgebungen.
mehr: tagesschau.de: Demos gegen Abkehr von Energiewende

Von Mainz nach Wiesbaden fand ein Protestzug mit in Summe 4000 Teilnehmern statt.
mehr: hr-online: Protestmarsch - Umweltschützer kämpfen für Energiewende

 

Hauptredner auf der Kundgebung in Wiesbaden war Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Er sagte in seiner Rede in Wiesbaden: „Wir fordern die Ministerpräsidenten der Länder auf, jeden Versuch der Bundesregierung, den Ausbau erneuerbarer Energien einzuschränken, klar und deutlich zurückzuweisen. Wenn die Politik den Willen einer Mehrheit der Bundesbürger umsetzen will, dann muss sie ein Abwürgen der Energiewende auf jeden Fall verhindern. Das ist unsere Gesellschaft folgenden Generationen und dem Schutz von Umwelt und Klima schuldig.“

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