Fr

31

Jan

2014

Hessen zu den EEG 2.0 Plänen

Hessens Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir zum Stand der Gespräche mit Sigmar Gabriel

Hessens neuer Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir sieht nach dem Energieminister Treffen mit Sigmar Gabriel die Bereitschaft, für berechtigte Interessen der Bundesländer Lösungen zu finden. Hessen hat erheblichen Nachholbedarf bei der Energiewende. Es ist deshalb besonders wichtig die günstigsten Formen der Erneuerbaren - Windkraft und Photovoltaik - auch untern den Bedingungen des EEG 2.0 in Hessen ausbauen zu können.


Gesprächsbereitschaft wurde signalisiert, z.B. indem Repowering für Windkraft nicht auf die geplante Deckelung angerechnet würde. Auch zum Vertrauensschutz für Investoren ("Thema Stichtag") wird es weitere Gespräche geben.

Hintergrund

Die schwarz-grüne Landesregierung in Hessen hat sich klar zur Energiewende und zu den Ergebnissen des Hessischen Energiegipfel bekannt. Die wichtigste Säule für die Energiewende in Hessen ist Windkraft an Land. Hessen hat, im Vergleich zu anderen Bundesländern, bei der Energiewende erheblichen Nachholbedarf. Es wurde viel Kraft und Zeit investiert um nach strengen Kriterien die besten Vorrangflächen für Windkraft zu finden. Der bisherige Entwurf zum EEG 2.0 würde in Hessen etwa die Hälfte dieser Vorrangflächen gefährden.
Hessen kann derzeit nur etwa die Hälfte des eigenen Strombedarfs aus eigener Kraft decken, was auch mit der Abschaltung von Biblis zusammenhängt. Für den importierten Strom werden aber natürlich alle Steuern und auch Umlagen gezahlt. Diese hohe  Abhängigkeit liegt nicht im Interesse von Hessen.
Vorschläge an Sigmar Gabriel sind, Windkraft an Land nicht abzuwürgen, die Stichtagregelung zu überprüfen (Vertrauensschutz für Investoren). Hessen will einen Konsens erreichen, was auch bedeutet die kostengünstigsten Lösung der Erneuerbaren - Windkraft an Land und PV - auszubauen.

mehr: hr-online [30.1.2014]: Al Wazir - "Wir haben einen großen Nachholbedarf"

mehr: hr-online [29.1.2014]: Al-Wazir sieht Energiewende in Gefahr



Anhand der Daten vom  Hessisches Statistisches Landesamt (Stand: 24.1.2013) zeigt hr-online in einem Hintergrundbericht die Daten und Fakten zu Energieproduktion und -verbrauch in Hessen.


hr-online [24.1.2013]: Woher kommt unser Strom?

 

Es fällt besonders auf, dass in den Jahren 2007, 2009 und 2011 die Stromerzeugung aus Atomkraft deutlich eingebrochen ist. In 2007 und 2009 war das Atomkraftwerk Biblis wegen Sanierungs- bzw. Revisionsarbeiten praktisch nicht am Netz. In Folge der Atomkatastrophe am 11. März 2011 in Japan wurde Biblis bis zum 15. Juni heruntergefahren. Bis Alternativen zu Biblis bzw. genügend regenerative Energiequellen am Netz sind, muss Hessen weiterhin jedes Jahr große Mengen Strom importieren um den Gesamtverbrauch zu decken.

 

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