Mi

04

Dez

2013

Deutschland schlecht auf Atomunfall vorbereitet

Als Lehre aus Fukushima liegen Vorschläge der Strahlenschutz-Kommission zur Verbesserung der Vorkehrungen für einen Atomunfall in Deutschland vor - die Behörden haben es aber offenbar nicht eilig

Die Strahlenschutz-Kommission (SSK) hat bereits im Oktober eine Empfehlung zu größeren Evakuierungszonen diskutiert. Die Evakuierungszone für Anwohner soll von 10 km auf 20 km ausgedehnt werden (entspricht der heutigen Evakuierungszone in Fukushima). Außerdem sollen Jodtabletten für Kinder, Jugendliche und Schwangere für das gesamte Bundesgebiet vorgehalten werden, was bislang nur im 100-Kilometer-Umkreis der Atomanlagen der Fall ist. Dies soll Schilddrüsen-Schäden vorbeugen, die durch radioaktiven Fallout entstehen können. In Japan war es versäumt worden, unmittelbar nach dem Unfall ausreichend Jodtabletten zu verteilen. Die Empfehlungen beruhen auf einer Neubewertung des Risikos die das Bundesamt für Strahlenschutz (BFS) nach den Erfahrungen mit Fukushima vorgenommen hat. 

Derzeit wird der Vorschlag im Medizinausschuss der SSK beraten, mit einer Entscheidung ist frühestens im Februar 2014 zu rechnen. Danach ist ein Beschluss durch die Innenministerkonferenz notwendig. Es kann insgesamt noch Jahre dauern bis die Katastrophenschutzpläne angepasst sind. Zudem ist es wichtig, auch auf andere Länder in der EU einzuwirken, dass auch dort Sicherheitsmaßnahmen und Katastrophenschutz an die Lehren aus Fukushima angepasst werden.

Zur Erinnerung: in Japan wurden nach der Katastrophe Sicherheitsmängel, wie das Verzögern einer Entscheidung zur Erhöhung der Schutzmauer gegen Tsunamis, bekannt.

 

mehr: fr-online: Atomkraftwerke: Schlecht auf Unfälle vorbereitet

Besuchen Sie uns auf

foeren.de


Pro Windkraft Niedernhausen

Do

24

Mär

2016

Infraschall - neue Messergebnisse

Neue Messergebnisse zu Infraschall bei Windkraftanlagen und anderen Quellen

mehr lesen

Sa

19

Dez

2015

Wir fusionieren mit Fören e.V.

Mitgliederversammlung beschließt den Zusammenschluss mit Fören e.V.

mehr lesen

Do

10

Dez

2015

Windkraft in Wiesbaden

Verwaltungsgericht weist Klage ab

mehr lesen

So

06

Dez

2015

Klimagipfel in Paris

Presse zu Klimagipfel in Paris

mehr lesen

Do

26

Nov

2015

Ausstieg aus der Braunkohle

Spektakuläre Wende: Bundesregierung erwägt, noch in der laufenden Legislaturperiode den Ausstieg aus der klimaschädlichen Kohleverstromung zu organisieren

mehr lesen

Di

24

Nov

2015

Preise müssen ökologische Wahrheit sagen

CO2-Steuer, Ökosteuer: was man heute tun kann, um die Dynamik des Raubbaus zu bremsen

mehr lesen

Mo

23

Nov

2015

Wiesbaden: Windkraft Pläne ausgelegt

Genehmigungsantrag inkl. Unterlagen zum geplanten Windpark auf der Hohen Wurzel sind von 23.11.2015 bis 22.12.2015 in Wiesbaden und 16 Nachbarkommunen ausgelegt

mehr lesen

Fr

20

Nov

2015

Deutsche Klimaziele in Gefahr

So schaffen wir das nicht! Mit der aktuellen Politik wird Deutschland seine Klimaschutzziele nicht erreichen, zeigt die Expertenkommission der Bundesregierung.

mehr lesen

Fr

13

Nov

2015

Teure Braunkohle

Braunkohle in Deutschland verursacht 15 Milliarden Euro Kosten für die Allgemeinheit alleine im Jahr 2015

mehr lesen

Do

12

Nov

2015

Keine Kohle für Kohle

Divestment: erste deutsche Kommune zieht Kapital aus klimaschädlichen Unternehmen ab

mehr lesen

Mi

11

Nov

2015

IEA fordert CO2 Steuer

IEA warnt bei der Vorstellung des "World Energy Outlook 2015" vor zu niedrigen Ölpreisen, fordert eine CO2-Besteuerung und den Abbau von fossilen Subventionen

mehr lesen

Di

10

Nov

2015

Aufrüttelnde Meldungen von WMO und Weltbank zu Klimawandel

CO2 Konzentration steigt auf Rekordwert, 100 Millionen mehr Arme bis 2030 durch Klimawandel, Politiker warnen vor neuen Flüchtlingsstrom

mehr lesen

Di

10

Nov

2015

Fossiles System vor dem Kippen?

Die renommierten Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber und Ottmar Edenhofer äußern sich zur Frage, ob mit dem Klimagipfel in Paris ein Durchbruch erzielt werden kann

mehr lesen

Sa

07

Nov

2015

Braunkohle als "Klimareserve"

8 Braunkohlekraftwerke vor ihrer Stilllegung 4 Jahre als Reservekraftwerke zu nutzen - was bringt Gabriel´s "Gürtel zum Hosenträger"?

mehr lesen
Suchfunktion powered by Google benutzerdefinierte Suche