Klimaflüchtlinge

Folgen des Klimawandel: Hintergrundinfo zu Klimaflüchtlingen und Schadenersatz

Anlässlich der 19. UN-Weltklimakonferenz hat der Deutschlandfunk / DRadioWissen eine Reihe zum Thema Klimaflüchtlinge zusammengestellt.

Wie viele Menschen betroffen sind bzw. betroffen sein werden ist derzeit noch schwer vorherzusagen. Experten gehen bereits davon aus, dass Millionen Menschen ihre Heimat verlassen müssen - wegen Dürre, Überschwemmungen, verheerenden Stürmen.

Das Wasserproblem, Dürre, Überschwemmungen, untergehende Inseln werden angesprochen. Rechtliche Fragen werden diskutiert - das Asylrecht und die Genfer Konvention kennt noch keine Klimaflüchtlinge. Das Risiko von potentieller Gewalt und Bandenbildung in betroffenen Gebieten wir angesprochen, z. Bsp. aufgrund der Erfahrungen in den USA nach dem Wirbelsturm Kathrina. Notwendige Maßnahmen zur Prävention (Verringerung CO2 Ausstoß), Anpassung sowie Schadenersatz (loss & damge) werden thematisiert. Und schlussendlich werden unterschiedlichen Prognosen zu den zu erwartenden Zahlen diskutiert.

mehr: dradiowissen.de: Klimaflüchtlinge - Von der Natur vertrieben


Die Zeit, in der sich die reichen Länder des Nordens nicht ihrer Verantwortung stellen mussten, scheint abzulaufen. Ein wichtiges Thema auf den Klimakonferenzen in Doha und nun in Warschau ist die Frage nach Schadenersatz (loss & damage). Es geht um viel Geld - und Gerechtigkeit. Vier Billionen Dollar finanziellen Schaden sollen Klimakatastrophen bislang angerichtet haben. Summen wie "100 Milliarden Dollar jährlich ab 2020" tauchen in der Debatte in Warschau auf.

mehr: Spiegel Online: Klimakonferenz: Arme Länder fordern Geld für Umweltschäden