News: Fukushima, Tepco

Rückkehr der 150.000 vertriebenen Menschen nach Fukushima wohl unmöglich / Tepco meldet Milliardengewinn / Japans Regierung erwägt Tepco aufzuspalten

Rückkehr unmöglich:

Bislang hatte die japanische Regierung den 150.000, durch die Atomkatastrophe von Fukushima vertriebenen Menschen, Hoffnung auf eine Rückkehr in ihre Heimatorte gemacht. Ein führender Vertreter der japanischen Regierungspartei, der Generalsekretär der Liberaldemokraten Shigeru Ishiba, rückte nun erstmals mit einem Interview in einer japanischen Zeitung von dieser Linie ab.

 

Tepco mit Milliardengewinn:

Unterdessen berichtet Tepco, erstmals seit der Atomkatastrophe 2011, wieder über Milliardengewinn -  hauptsächlich aufgrund drastischer Kostensenkungen und der Aufschiebung von Wartungsarbeiten.

 

Aufspaltung Tepco:

Laut bestätigten Presseberichten erwägt die japanische Regierung Tepco in zwei Gesellschaften aufzuspalten. Abteilungen des Konzerns, die für die Stilllegung der beschädigten Reaktoren, die Entsorgung der Brennstäbe in Reaktor 4 und den Umgang mit dem radioaktiv belasteten Kühlwasser zuständig sind sollen in eine eigene Gesellschaft abgespalten werden und unter stärkerem Einfluss des Staates die Aufräumarbeiten durchführen.

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