Do

19

Sep

2013

Fukushima Zwischenbilanz

2011: Super GAU nach Ausfall der Kühlung / 2013: zehntausende von Krebserkrankungen zu erwarten, radioaktiv verstrahltes Kühlwasser fließt seit 2 Jahren ins Meer, tödliche Strahlendosis von bis zu 2200 Millisievert an lecken Tanks, Regierung moniert wirre und unglaubwürdige Informationen des Betreibers Tepco / 2015(Plan): Schutzwall aus tiefgefrorenem Erdwall / 2020: Olympia im Schatten von Fukushima

Am 11. März 2011 begann die 3-fach-Katastrophe in Japan. In einer unfassbaren Tragödie starben nach Erdbeben und Tsunami fast 19.300 Menschen bzw. werden bis heute vermisst.

Super GAU: Die Ärzteorganisation IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung / Friedensnobelpreisträger) hat Unfallhergang und -folgen der Atomkatastrophe analysiert. Demnach waren Erdbeben in Kombination mit schwerwiegenden Sicherheitsmängeln die Haupursachen für die Atomkatastrophe. Weiterhin hat IPPNW auf Basis der Daten und Annahmen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie mit dem Hintergrund der Erfahrung aus dem Engagement für Tschernobyl Opfer eine quantitative Abschätzung der „Gesundheitlichen Folgen von Fukushima“ vorgenommen. Das Spektrum liegt zwischen 20.000 und 120.000 Krebsfällen.

mehr: IPPNW: Gesundheitliche Folgen von Fukushima

 

Die "Aufräumarbeiten" in Fukushima werden mehrere Jahrzehnte dauern. Pressemitteilungen zu Kosten bzw. wirtschaftlichen Folgen scheinen noch nicht konsistent und vollständig. Für Teilbereiche erhöhen sich die Schätzungen bisweilen um Faktoren (n-tv[24.7.2013], ftd[07.11.2012]).

 

Am 19.09.2013 verkündete der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe nach einem kurzen Rundgang über das Gelände des Atomkraftwerks Fukushima, dass nun auch die beiden nicht bei der Katastrophe zerstörten Reaktoren offiziell stillgelegt und abgerissen werden. Diese Meldungen und eine Chronologie der Katastrophen in Japan (11. März bis 15. April 2011) finden Sie unter:

mehr: tagesschau.de: Japanisches Atomkraftwerk Fukushima - Die letzten Reaktoren werden abgerissen

2011: Super-GAU

Bei der Mehrfach-Reaktorkatastrophe im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi wurden vier von sechs Reaktorblöcken zerstört, dabei kam es bei 3 Reaktorblöcken zu Kernschmelzen. Radioaktives Material wurde freigesetzt und kontaminierte Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmittel an Land und im Meer. 160.000 Menschen waren gezwungen ihre Heimat zu verlassen. Zusammenfassung und Rückblick zum ersten Jahrestag: 

mehr: tagesschau.de (Dossier): Wiederaufbau nach Tsunami und Super-GAU / Japan ein Jahr nach der Dreifach-Katastrophe

18.09.2013: Zwischenbilanz  (Von Jürgen Hanefeld)

Mittlerweile sind alle japanischen Atomkraftwerke abgeschaltet. Bei der Olympia-Qualifikation Tokios zeigte sich erneut, dass es weltweit Bedenken wegen des schwer beschädigten Kraftwerks Fukushima gibt. Weder die Regierung, noch der Betreiber Tepco scheinen den Meiler im Griff zu haben.

mehr: dradio.de: In Fukushima leckt es weiterhin (3:47)

Video

04.09.2013: und wieder werden weitere Einzelheiten zur aktuellen Lage bekannt:

Die radioaktive Strahlung um die kontaminierten Wassertanks in Fukushima erreicht den neuen Höchstwert von 2200 Millisievert. Regierung kündigt weitere Schutzmaßnahmen an

mehr: tagesschau.de: Eisige Erde gegen strahlendes Wasser


ARD-aktuell / tagesschau.de:
Sendung: Gefrorener Erdwall soll Probleme stoppen [04.09.2013 09:30]

Autor: Jürgen Hanefeld, NDR, Tokio

 

mehr: tagesschau.de: Gefrorener Erdwall soll Probleme stoppen

© ARD-aktuell / tagesschau.de

Hinweis: Die Einbindung der Video und Audio-Beiträge erfolgt mit externen links zu ARD-aktuell / tagesschau.de. Sie sehen und hören Beiträge einer ARD-Gemeinschaftseinrichtung mit Sitz beim Norddeutschen Rundfunk. Abspielgerät ist Ihr Browser auf Ihrem PC oder Smartphone.

Besuchen Sie uns auf

foeren.de


Pro Windkraft Niedernhausen

Do

24

Mär

2016

Infraschall - neue Messergebnisse

Neue Messergebnisse zu Infraschall bei Windkraftanlagen und anderen Quellen

mehr lesen

Sa

19

Dez

2015

Wir fusionieren mit Fören e.V.

Mitgliederversammlung beschließt den Zusammenschluss mit Fören e.V.

mehr lesen

Do

10

Dez

2015

Windkraft in Wiesbaden

Verwaltungsgericht weist Klage ab

mehr lesen

So

06

Dez

2015

Klimagipfel in Paris

Presse zu Klimagipfel in Paris

mehr lesen

Do

26

Nov

2015

Ausstieg aus der Braunkohle

Spektakuläre Wende: Bundesregierung erwägt, noch in der laufenden Legislaturperiode den Ausstieg aus der klimaschädlichen Kohleverstromung zu organisieren

mehr lesen

Di

24

Nov

2015

Preise müssen ökologische Wahrheit sagen

CO2-Steuer, Ökosteuer: was man heute tun kann, um die Dynamik des Raubbaus zu bremsen

mehr lesen

Mo

23

Nov

2015

Wiesbaden: Windkraft Pläne ausgelegt

Genehmigungsantrag inkl. Unterlagen zum geplanten Windpark auf der Hohen Wurzel sind von 23.11.2015 bis 22.12.2015 in Wiesbaden und 16 Nachbarkommunen ausgelegt

mehr lesen

Fr

20

Nov

2015

Deutsche Klimaziele in Gefahr

So schaffen wir das nicht! Mit der aktuellen Politik wird Deutschland seine Klimaschutzziele nicht erreichen, zeigt die Expertenkommission der Bundesregierung.

mehr lesen

Fr

13

Nov

2015

Teure Braunkohle

Braunkohle in Deutschland verursacht 15 Milliarden Euro Kosten für die Allgemeinheit alleine im Jahr 2015

mehr lesen

Do

12

Nov

2015

Keine Kohle für Kohle

Divestment: erste deutsche Kommune zieht Kapital aus klimaschädlichen Unternehmen ab

mehr lesen

Mi

11

Nov

2015

IEA fordert CO2 Steuer

IEA warnt bei der Vorstellung des "World Energy Outlook 2015" vor zu niedrigen Ölpreisen, fordert eine CO2-Besteuerung und den Abbau von fossilen Subventionen

mehr lesen

Di

10

Nov

2015

Aufrüttelnde Meldungen von WMO und Weltbank zu Klimawandel

CO2 Konzentration steigt auf Rekordwert, 100 Millionen mehr Arme bis 2030 durch Klimawandel, Politiker warnen vor neuen Flüchtlingsstrom

mehr lesen

Di

10

Nov

2015

Fossiles System vor dem Kippen?

Die renommierten Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber und Ottmar Edenhofer äußern sich zur Frage, ob mit dem Klimagipfel in Paris ein Durchbruch erzielt werden kann

mehr lesen

Sa

07

Nov

2015

Braunkohle als "Klimareserve"

8 Braunkohlekraftwerke vor ihrer Stilllegung 4 Jahre als Reservekraftwerke zu nutzen - was bringt Gabriel´s "Gürtel zum Hosenträger"?

mehr lesen
Suchfunktion powered by Google benutzerdefinierte Suche