Bürgerenergiewende

Unterstützen Sie die bürgerenergiewende. Unterzeichnen Sie die Charta und informieren Sie sich unter "Fraktion" wer der Bundestagskandidaten in unserem Wahlkreis dies ebenfalls tut

Die vom BUND, GLS Bank Stiftung und weiteren Stiftungen ins Leben gerufene Initiative "Die Wende - Energie in Bürgerhand" hat mittlerweile bemerkenswerte Unterstützung durch viele Bürgerinitiativen und Politiker gefunden. Informieren Sie sich zum aktuellen Stand der Initiative, unterzeichnen Sie die Charta falls noch nicht geschehen. Lesen Sie die Ziele und die Eckpunkte zu einer bürgerorientierten Reform des EEG.

 

Bis zum 16.9.2013 hatten sich 4 der 6 Bundestagskandidaten unseres Wahlkreises zur Unterstützung der Bürgerenergiewende bekannt. Fordern Sie die Kandidaten von CDU und FDP auf, dies nun ebenfalls zu tun und sich damit auch zur Energiewende zu bekennen und sich für die Belange der Bürger einzusetzen.
 

Wahlkampf kann und darf keine Ausrede sein den breiten gesellschaftlichen Konsens zum Atomausstieg und zur Energiewende aufzukündigen, so wie dies leider die FDP mit ihrem am 14.9.2013 in der Bild Zeitung zitierten Fünf-Punkte-Plan getan hat (Umweltminister entmachten, EEG abschaffen, Einspeisevorrang für Ökostrom streichen).

 

Jedem muss klar sein, dass solch eine Kehrtwende wie auch eine Einführung eines Quotensystems die Energieversorgung wieder dem Oligopol der Großkonzerne übergibt. Bürger-Energiegenossenschaften haben in diesem vom Oligopol dominierten System keine Chance. Selbst Bürger, die der Windkraftnutzung "bei uns" sehr reserviert gegenüberstehen, werden sich nach solch einer Kehrtwende die Augen reiben. Es ist mehr als naheliegend, dass die Konzerne rein nach Quote und Profitbetrachtung die kostengünstigste Form der Stromerzeugung durchsetzen werden:

  • maximale Ausschöpfung der Potenziale bei den noch vorhandenen Kernkraftwerken
  • Weiterbetrieb von alten abgeschriebenen und damit billigen Kohlekraftwerken
  • Windkraft an Land

ohne auf Umweltschutz allzuviel Rücksicht nehmen zu müssen.

 

Anmerkung:

  • Wir wollen eine ausgewogene, angemessene Form der Energieversorgung die den Schutz von Mensch und Natur sowie die Generationengerechtigkeit berücksichtig.
  • Für eine Form einer rücksichtslosen, rein profitorientierter Energieerzeugung wie sie als Konsequenz der FDP Pläne zu befürchten sind, stehen wir als Pro Windkraft Niedernhausen nicht zur Verfügung!