UN Studie: Das globale Klima 2001-2010

Hitzewellen, gigantische Wirbelstürme, extreme Dürren, Hochwasser. Von 2001 und 2010 erlebte die Welt die bisher tödlichsten Wetter-Extreme. Mehr als 370.000 Menschen kamen dabei ums Leben. Das jetzige Jahrzehnt könnte noch furchtbarer werden.

Zwischen 2001 und 2010 erlebte die Welt nicht nur die wärmste Dekade seit die regelmäßige Aufzeichnung meteorologischer Daten begann, sondern auch die tödlichsten Wetter-Extreme: Mehr als 370.000 Menschen kamen dabei insgesamt ums Leben – 20 Prozent mehr als von 1991 bis 2000. Und das jetzige Jahrzehnt könnte noch furchtbarer werden, warnten UN-Experten. Der neue UN Bericht "Das globale Klima 2001-2010 – Eine Dekade der Extreme" wurde in Genf von Experten der WMO (World Meteorological Organization) vorgestellt. An der Langzeitstudie waren Wetterdienste von 139 Staaten beteiligt.

 Ein Fazit: Steigende Konzentrationen von Treibhausgasen verändern unser Klima mit weitreichenden Folgen. Allein die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre stieg dem Bericht zufolge in der untersuchten Dekade auf 389 ppm (Teile pro Million). Das seien fast 40 Prozent mehr als vor dem Zeitalter der Industrialisierung um 1750. Bei Methan betrug der Zuwachs 158 Prozent, bei Stickstoffoxid 20 Prozent.

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