Do

13

Jun

2013

Windenergie an Land bietet großes Potenzial

Windkraft an Land: großes Potenzial ohne Schutzgebiete zu verletzen, günstigste Energieform der Erneuerbaren, aktuelle Technik mit 2.400 Vollaststunden im Binnenland

Nach einer Studie des Umweltbundesamtes (UBA) kann mit Windkraft an Land viel mehr Strom produziert werden, als 2012 insgesamt verbraucht wurde – ohne sensible Schutzgebiete erheblich zu beeinträchtigen oder Abstriche beim gesetzlichen Lärmschutz zu machen. Etwa 13,8 Prozent der Landesfläche Deutschlands sind als Standort für Onshore-Wind grundsätzlich geeignet, das Potenzial ist über ganz Deutschland verteilt, moderne Windenergieanlagen können auch im Binnenland eine sehr hohe Auslastung erreichen. Mit der heute verfügbaren Technik kann die Auslastung im Bundesdurchschnitt von heute 1.700 auf etwa 2.400 Volllaststunden im Jahr gesteigert werden:

  • Starkwindanlage:
    Nabenhöhe 100m, Rotordurchmesser 104m, Leistung 3,4 MW
  • Schwachwindanlage (bei <7,5 m/s):
    Nabenhöhe 140m, Rotordurchmesser 114m, Leistung 3,2 MW

Windenergie an Land ist nach der Wasserkraft die günstigsgte erneuerbare Energieform. Schon heute produzieren Windräder im Schnitt Strom zu acht Cent je Kilowattstunde (d.h. nur knapp über dem von Strom aus Kohle und Gas). Eine theoretische Nutzung von 13,8 Prozent der Landesfläche für Windenergieanlagen entspricht einer Leistung von etwa 1200 Gigawatt (GW). Bislang war Windenergie an Land mit 60 GW vorgesehen um in 2050 eine Stromversorung aus 100% Erneuerbaren zu erreichen (heute sind 31 GW installiert). Der Anteil von Windkraft im Energiemix der Zukunft kann also gesteigert werden. Letztendlich ist aber ein geeigneter Technologiemix aus Erneuerbaren Energien erforderlich um die fluktuierende Verfügbarkeit von Wind und Sonnenergie auszugleichen.

Dies zeigt auch, dass Windkraft auf See nicht erforderlich ist um Deutschland aus 100% Erneuerbaren Energien zu versorgen. Andererseits hat sie aber eine industriepolitische Dimension. Da Windkraft auf See kurz- und mittelfristig die teuerste Variante der Erneuerbaren ist, sollte sie nicht weiter über die EEG Umlage sondern durch andere wirtschaftspolitische Maßnahmen gefördert werden.

mehr: Umweltbundesamt: Potenzial der Windenergie an Land

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