Kohlekraftwerke machen krank

Kohleverstromung verursacht die größte Klima-Belastung in Deutschland und führt zu 3100 vorzeitigen Todesfällen jährlich

"Etwa 3.100 vorzeitige Todesfälle gehen jährlich auf das Konto deutscher Kohlekraftwerke" lautet die Überschrift einer am 03. April 2013 veröffentlichten Studie der Universität Stuttgart im Auftrag von Greenpeace. Um zu verstehen, was wir als Gesellschaft tun, wenn Entscheidungen zum Ausbau der Erneuerbaren Energien verzögert oder blockiert werden, haben wir uns das Thema Kohlekraftwerke näher angeschaut. Das Ergebnis ist erschreckend: Kohlekraftwerke machen durch giftige Luftschadstoffen wie Schwefeldioxid, Stickoxide, Ruß und Staubemissionen krank. Feinstäube dringen über die Lungen in den Blutkreislauf ein und können das Risiko von Herzinfarkt, Lungenkrebs und Asthma erhöhen. Ausstoß von giftigen Metalle wie Quecksilber, Blei, Arsen und Cadmium kann das Krebsrisiko und das Risiko von Entwicklungsstörungen bei Kindern erhöhen.

Wer das aktuelle Handeln den großen Stromkonzernen überlässt, indem er dazu beiträgt die Energiewende zu verzögern und zu zerreden, schadet unserer Gesundheit und schadet dem Klima.

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